Kleinkinderschwimmen
von 2 Jahren bis 4 Jahren
Viele kleine Kinder haben häufig einen großen Respekt vor dem
Wasser. Andere haben durch das Babyschwimmen schon Ihre ersten
Erfahrungen im Wasser gemacht. Somit wollen wir über die
Wassergewöhnung bis zur Wasserbewältigung einiges mit unseren
Eltern lernen.
Ziele in dieser Lernstufe sind:
- Angstabbau
- Sammeln von Bewegungserfahrungen im Wasser
- Entwicklung eines Körper und Bewegungsgefühls
- Förderung der koordinativen Fähigkeiten (orientieren,
differenzieren, Gleichgewicht erlangen, Reagieren,
Rhythmisieren ).
Wassergewöhnung und – bewältigung :
Durch die Wassergewöhnung soll der Anfänger die Angst vor dem
Wasser verlieren und sich im und mit dem Wasser so vertraut machen,
dass er dieses Element als Spiel- und Tummelplatz mit viel Spaß und
Freude verbindet. Unerwartete Situationen sollen den Schwimmneuling
nicht so schnell aus der Ruhe bringen ( z. B. hat ein Kind nicht
gelernt das Gesicht ins Wasser zu geben, kann es durch Spritzwasser
oder Wellenbewegung durch andere Schwimmer in Panik geraten, da es
nicht weiß was passiert und wie es mit dieser Situation umgehen
soll.)
Zur Wassergewöhnung zählen:
- Auseinandersetzung mit dem Element Wasser
- Benetzen des Gesichtes mit Wasser, Sicherheit im
Umgang mit nassen und rutschigem Untergrund,
Gewöhnung an den Kältereiz, Gewöhnung an den
Wasserdruck, Erkennen und Überwinden des
Wasserwiderstands
- Sich bewegen in nicht-stehtiefen Wasser
- Das nicht stehtiefe Wasser wird durch Hilfsmittel (
Schwimmgurt, Brett ….) bald überwunden.
- Ungeformte Übungen zur Mutschulung
- Sprünge vom Beckenrand oder einer Matte mit – oder
ohne Hilfe der Eltern oder des Kursleiters.
